Männerstelle - ein Raum, in dem du nichts beweisen musst
Als Kind habe ich gelernt, dass ich als Junge nicht weinen darf, dass ich keine Gefühle zeigen darf oder erst recht gar keine habe.
Mein Vater hat mich gelernt, alles über den Verstand sachlich und logisch zu analysieren und dass Leistung alles ist, was zählt.
Ich gehöre zur Generation Männer, die unter einem vom Patriarchat geprägten Vater aufgewachsen sind.
Wenn ich jetzt zurückblicke, dann fällt mir auch auf, dass die Generation von meinem Vater ihren Ehefrauen die Gefühlswelt oder ihre Intuition abgesprochen haben, teilweise machten sie ihre Frauen gar lächerlich und nahmen sie nicht ernst. Es gab - und gibt es noch immer - eine klare Hierarchie von: der Mann - der Herrscher, die Frau - die Dienerin.
Ich möchte kein solcher Mann sein. Doch an welchem Männerbild kann ich mich orientieren?
Als ich angefangen habe, meine Gefühle zu zeigen oder über mein Interesse an Spiritualität zu reden, erlebte ich von meinen Freunden ähnliches: Sie lachten mich aus und fanden, ich entwickle mich zum Weichei. So zog ich mich zurück, denn die Treffen auf ein zwei und noch mehr Bier langweilten mich, die Gesprächsthemen und auch die Art und Weise wie geredet wurde, hat mir je länger, je weniger entsprochen. So hatte ich zwar Freunde, doch ich konnte nicht mit ihnen über das sprechen, was mich wirklich bewegte.
Der Rückzug bedeutete, allein zu sein, allein mit mir. So habe ich mich intensiv mit meinem Mann sein in der heutigen Zeit auseinandergesetzt.
Wer sind die Männer und Väter von heute? Welche Qualitäten werden von uns gebraucht? Die Frage, die schon Herbert Grönemeyer vor langer Zeit stellte: Wann ist ein Mann ein Mann? Ist es wirklich so, dass ich als Mann nach wie vor lediglich die Wahl zwischen Macho und Softie habe? Das kann und will ich nicht akzeptieren und ich gehe noch einen Schritt weiter: Ich will das ändern.
In der Phase des Alleinseins wurde mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass ich mich mit anderen Männern austauschen kann.
Hast du auch den Wunsch nach einer ehrlichen Gemeinschaft?
Jetzt ist es an der Zeit, einen Raum zu öffnen für Männer wie dich, wo
Brüderlichkeit gelebt wird, statt Konkurrenz. Wo keine Statusspiele gespielt werden. Wo kein sich messen an Erfolg und Misserfolg passiert.
Sondern wo du mit deinen Fragen nach dem tieferen Sinn in deinem Leben Zuhörer findest und wo du dich zeigen darfst, ohne etwas leisten zu müssen.
Wir reden miteinander und hören einander zu. Und ich werde jeweils zum entsprechenden Thema, das die ganze Gruppe beschäftigt, ein energetisches Healing machen.
Wann: jeweils am ersten Montag des Monats, 20:00- 21:30 Uhr
Wo: online per Zoom
Wie viel: Fr. 30.-
Anmeldung an: info@erik-olbrecht.ch

